10.06.2019

Das Rahmenkonzept und das THW Radebeul

FAQ zum THW Rahmenkonzept

Am 1.7. tritt das neue THW-Rahmenkonzept in Kraft. Dabei wird viel umgestellt um das THW an neue Aufgaben und Herausforderungen anzupassen. Dabei wurden alle Fachgruppen geprüft und die Austtatung und Aufgaben bewertet.  Auch zukünftige Aufgaben wurden bedacht und einige neue Gruppen aufgestellt. Desweiteren wurden Erfahrungen vergangener Einsätze mit einbezogen. Herausgekommen ist ein, unserere Meinung nach gutes Konzept, welches das THW gut an neue Herausforderungen anpasst.

Was bedeutet das für das THW Radebeul?

Bereits zum 1.1.19. haben wir die Fachgruppe Infrasturktur des ersten Tz. nach Dresden abgegeben. Mit ihr gingen Unimog und Rundhauber nach Dresden. Als Ersatz bekam der erste Zug eine neue Fachgruppe, nämlich die Fachgruppe Schwere Bergung. Diese Fachgruppe ist prinzipiell eine B2(B). Sie besitzt u.a. ein Kernbohrgerät, Schubkarren, eine Bettonkettensäge und besonders starke Hebekissen (250t-Klasse).
Das dazugehörige Fahrzeug, ein MZGW (Mehrzweckgerätewagen) wird in den kommenden Jahren geliefert. Das Personal zu dieser Gruppe stellt die jetzige B2.

Die jetzigen Bergungsgruppen eins, heißen ab dem 1.7. nur noch Bergungsgruppe. Ebenfalls werden die "Gerätekraftwagen 1" in "Gerätekraftwagen" umbenannt. Auch die Ausstattung ändert sich geringfügig.

Zudem bekommen wir ein neue EGS, eine Einsatzgerüstsystem. Dieses ist multifunktional und eignet sich zum Beispiel zum Abstützen und zum Bauen von Behelfsbrücken.
Dazu gehört ein Anhänger mit Wechselbrücke. Die Wechselbrücke wurde bereits beschafft, jetzt fehlt nur noch die passende Lafette.

Die Zugtrupps bekommen eine umfassende Aufwertung inklusive IT-System.

Die größte Änderung betrifft unsere Bergungsgruppe 2. Diese wird umbenannt und umfassend umstrukturiert. Diese Gruppe soll in Zukunft "Fachgruppe Notinstandsetzung/Notversorgung" (N)heißen. Sie ist die Zentrale Unterstützungseinheit des THW.  Sie besitzt des 50kvA NEA, eine Campausstattung für 50 Personen, Pumpen u.v.m. Desweiteren gehört ein Anhänger 12 Tonnen Plattform als Transportkomponente dazu.  Auch diese Gruppe soll einen MZGW bekommen. Bis zur Auslieferung dessen behalten wir den MLW IV, der dann nach Dresden geht. Anders wäre ein Transport des NEAs nicht mehr möglich. Wann der Anhänger und der MZGW ausgeliefert werden ist aber noch ungewiss.

 

Da die Umsetzung des Rahmenkonzepts ein laufender Prozess ist, sind noch einige Punkte offen, ebenso der Zeitplan. Auch die zukünftige Ausstattung unserer Fachgruppe Wassergefahren ist noch unklar.

 

Nach wie vor ist das THW Radebeul rund um die Uhr Einsatzbereit. Die circa 80 Ehrenamtlichen stehen mit ihrer umfangreichen Ausstatung auf Anforderung mit einem großen Portfolio an Einsatzoptionen zur Verfügung. Im Notfall ereichen uns Anforderer über unser Einsatznummer.

Sie möchten über die Einsatzmöglichkeiten informiert werden oder selber mitmachen? Kontaktieren sie uns noch heute!




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