Neue Herausforderungen auf dem Wasser
Die Organisation des Entencups stellte in diesem Jahr alle Beteiligten vor besondere Aufgaben: Die Carolabrücke stand aufgrund des Abbruchs nach dem Einsturz nicht zur Verfügung, die Augustusbrücke konnte für diesen Zweck wegen einer Fernwärme-Rohrkonstruktion nicht genutzt werden, und zusätzlich erschwerte ein außergewöhnlich niedriger Wasserstand der Elbe die Durchführung.
7.000 gelbe Enten und ein paar blaue Wegweiser
Am Sonntag, den 16. August, war es dann soweit: 7.000 nummerierte gelbe Plastikenten gingen an den Start. Der Zieleinlauf erfolgte wie diesmal an den Elbwiesen gegenüber dem Sächsischen Landtag. Begleitet wurden die kleinen Rennteilnehmer von zehn blauen THW-Enten – sie starteten zwar außer Konkurrenz, sorgten aber als „Wegweiser“ für zusätzliche Aufmerksamkeit und Begeisterung.
THW OV Radebeul: Technische Hilfeleistung mit Herz
Das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Radebeul war mit 18 Helferinnen und Helfern, vier Fahrzeugen und zwei großen Motorbooten im Einsatz. Die Enten wurden vom ersten Motorboot aus ins Wasser gesetzt, während das zweite Boot die Ölsperre quer über den Fluss zog die damit die „Rennstrecke“ und den Zieleinlauf bildete.
Hinter den Kulissen: Viel Abstimmung und Engagement
Damit eine Veranstaltung dieser Größenordnung überhaupt stattfinden kann, sind umfangreiche Genehmigungen und enge Abstimmungen mit verschiedenen Behörden erforderlich – darunter Stadtverwaltung, Polizei, Naturschutzbehörde, Wasser- und Schifffahrtsamt, Verkehrsbetriebe und die Sächsische Dampfschifffahrt. Auch das ist jedes Jahr wieder ein Kraftakt, der viel Engagement und Koordination erfordert.
Fazit: Technik trifft Teamgeist – für den guten Zweck
Das THW unterstützt den Entencup nicht nur aus technischer Sicht, sondern steht auch hinter dem karitativen Zweck der Veranstaltung der Lions Dresden. Der Erlös des Entencups kommt traditionell gemeinnützigen Projekten zugute – ein weiterer Grund, warum sich das THW OV Radebeul mit Freude engagiert und schon jetzt den nächsten Entencup fest im Kalender hat.
Gelder aus dem Wettschwimmen gehen über die Dresdner Kinderhilfe ans Mukoviszidose-Zentrum der Uniklinik.

