Am Tag vor Weihnachten war aufgrund des erhöhten Reise- und Berufsverkehrs mit einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen. Viele Pendlerinnen und Pendler sowie Berufskraftfahrer waren unterwegs, um rechtzeitig zu ihren Familien zu gelangen. Zusätzlich sorgten letzte Weihnachtseinkäufe für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf unserem Autobahnabschnitt in Höhe des Einkaufszentrums Elbepark. Trotz zeitweiliger Staubildung blieb die Verkehrslage insgesamt beherrschbar und ruhig.
Zu Beginn des gemeinsam mit der Autobahnpolizei durchgeführten Einsatzes beschränkten sich unsere Tätigkeiten auf die Absicherung mehrerer liegengebliebener Fahrzeuge, unter anderem aufgrund von Motorschäden oder Reifenplatzern.
Im weiteren Verlauf meldete die Polizei jedoch die Sichtung von zwei herrenlosen, großen weißen Hunden im unmittelbaren Bereich der Autobahn. Es wäre eine sehr ernstzunehmende Gefahr, wenn die Hunde auf die Fahrbahn laufen, oder – in Panik geraten – vielleicht sogar die sechsspurige Autobahn überqueren wollen. Eine Gefahrenbremsung kann schnell eine Kettenreaktion auslösen und dann hätten nicht nur wir richtig Stress.
Gemeinsam mit der Autobahnpolizei begaben wir uns daraufhin auf die Suche nach den Tieren. Dabei wurden sowohl die Seitenbereiche der Autobahn als auch Unterführungen und Brücken kontrolliert. Trotz intensiver Suche konnten keine weiteren Hinweise auf den Verbleib der Hunde festgestellt werden.
Mit Einbruch der Dunkelheit und der damit stark eingeschränkten Sicht wurde die Suche schließlich abgebrochen. Eine erneute Sichtung der Hunde erfolgte nicht. Es ist davon auszugehen, dass die Tiere inzwischen von ihrem Besitzer wieder aufgefunden wurden.

