Wochenenden, rückreisende Berufspendler und beginnende Weihnachtsferien stellen die Verkehrsinfrastruktur regelmäßig vor große Herausforderungen. In diesem Jahr waren die äußeren Bedingungen vergleichsweise günstig: Das Wetter zeigte sich stabil und die Baustellen auf unserem Abschnitt der BAB 4 waren rechtzeitig zurückgebaut.
Dennoch genügt bereits ein kleiner Unfall oder ein liegengebliebenes Fahrzeug, um Staus und nicht selten auch Folgeunfälle auszulösen.
Während die Polizei die Unfallaufnahme übernimmt, der Rettungsdienst verletzte Personen versorgt und Abschleppunternehmen beschädigte Fahrzeuge bergen, kommt dem THW eine zentrale Aufgabe zu: die Absicherung der Einsatzstelle. Diese ist von entscheidender Bedeutung, damit alle eingesetzten Kräfte ihre Arbeit ohne eigene Gefährdung durchführen können.
Unsere Unterstützung wird dabei sehr geschätzt. Denn auch wenn Polizei und Rettungsdienste mit Blaulicht, Verkehrsleitkegeln und Warneinrichtungen arbeiten, bietet ein Streifenwagen keinen ausreichenden Schutz, sollte beispielsweise ein LKW ungebremst in die Einsatzstelle fahren.
Hier kommen unsere Gerätekraftwagen (GKW) zum Einsatz. Sie stellen eine äußerst wirksame Schutzmaßnahme dar. Je nach Lage sperren wir mit einem quer gestellten GKW auch mehrere Fahrstreifen und schaffen so einen gesicherten Arbeitsraum für Einsatzkräfte und Unfallbeteiligte.
Details zu Unfällen veröffentlichen wir generell nicht. Nur soviel: wir hatten ordentlich zu tun, leider auch mit verletzten Personen.
Besonders gefreut hat uns der ausdrückliche Dank der Autobahnpolizeidirektion. Im Rahmen der THV-Dienste arbeiten wir seit vielen Jahren eng zusammen – mittlerweile als routiniertes und gut eingespieltes Team.

