Großeinsatz am Marathon-Wochenende
Am Wochenende des 25. und 26. Oktober stand für die Helferinnen und Helfer des THW-Ortsverbandes Radebeul wieder ein großer Einsatz an: Der Dresden-Marathon. Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden aus den THW-Ortsverbänden Dresden und Bautzen unterstützten wir die Veranstaltung mit logistischer und personeller Tatkraft.
Aufbauarbeiten am Samstag
Bereits am Samstag begann der Einsatz mit umfangreichen Aufbauarbeiten. Hunderte Bauzäune wurden bewegt, um Umkleidekabinen, Absperrungen und Versorgungsbereiche für die Läuferinnen und Läufer zu errichten. Teamarbeit, Präzision und Ausdauer waren hier gefragt, um alle Bereiche rechtzeitig und sicher fertigzustellen.
Früher Start in den Marathon-Sonntag
Am Sonntag startete der Dienst für unsere Mannschaft bereits im Morgengrauen. Insgesamt waren 19 Helferinnen und Helfer unseres Ortsverbandes mit zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) und drei Lastkraftwagen (MZGW und GKW) im Einsatz. Zu unseren Aufgaben gehörten das Einrichten von Absperrungen und die Besetzung der Streckenposten.
Einsatz beim 10-km-Lauf
Unser erster Einsatzabschnitt befand sich beim 10-km-Lauf entlang des Elberadwegs – mit Blick auf die beeindruckende Kulisse der Brühlschen Terrasse. Exakt mit Beginn des Laufes hörte der Regen auf. „Bilderbuch-Sonnenaufgang“ und beste Stimmung bei den Sportlern und bei uns. Gemeinsam mit vielen weiteren freiwilligen Helfern und Rettungsorganisationen sorgten wir für einen sicheren Ablauf dieses Rennens.
Herausforderung beim Marathon-Abschnitt
Nach dem 10-km-Lauf verlegten wir unsere Einsatzkräfte zum Streckenabschnitt für den Marathon-Lauf nach Dresden-Blasewitz, zwischen der Waldschlößchenbrücke und dem Blauen Wunder. Ein Wetterumschwung mit Regen und starkem Wind machte den Lauf zu einer echten Herausforderung für Läufer, Zuschauer und Helfer. Hinzu kam in unserem Abschnitt eine anspruchsvolle Streckenführung auf der Loschwitzer Strasse. Hier Stand nur ein schmaler Fuß- und Radweg zur Verfügung. Doch trotz dieser Herausforderungen verlief alles weitgehend reibungslos und ohne besondere Zwischenfälle.
Rückbau und Abschluss des Einsatzes
Nach dem Zieleinlauf der letzten Läuferinnen und Läufer packten alle beim Rückbau tatkräftig mit an. Nach rund zehn Stunden Einsatzzeit kehrten wir im geschlossenen Verband (Marschkolonne) zurück in unseren Ortsverband.
Fazit mit einem Augenzwinkern
Wir sind zwar nicht die Marathon Distanz gelaufen, aber subjektiv betrachtet haben wir adäquate Leistungen erbracht!
Dank und Stolz auf das Geleistete
Die logistischen und organisatorischen Anforderungen eines Großereignisses wie des Dresden-Marathons mit Zehntausenden Teilnehmenden und Zuschauenden sind enorm. Umso stolzer sind wir, mit unserem Engagement zum Gelingen dieses sportlichen Höhepunkts beigetragen zu haben.
Übrigens: Sonderlob an unsere Küchenfee. Das Frühstück fand allseits begeisterte Zustimmung!

